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Einstieg in einen  kontinuierlichen, zielgerichteten Schulentwicklungsprozess  - Einführung von SEIS als Evaluationsinstrument

SEIS ist eine Abkürzung und steht für Selbstevaluation in Schulen. Es handelt sich um ein standardisiertes Instrument zur Befragung von Schülern, Lehrern, Eltern und Mitarbeitern. Die Fragen für alle Gruppe sind wissenschaftlich validiert und basieren auf einem international tragfähigen Qualitätsverständnis von guter Schule. Es wird versucht, Schule aus allen Blickwinkeln zu betrachten,  also einen 360° - Blick zu bekommen.

In Brandenburg werden die 4. und 5. Klassen befragt. Die Fragebögen werden vollautomatisch ausgewertet. Die Ergebnisse werden in einem vergleichenden Schulbericht dargestellt.

Dieser Bericht soll Grundlage für den weiteren Qualitätsentwicklungsprozess der Grundschule Glienicke sein.

Gemeinsam werden wir uns über Erfolge freuen können, kritische Punkte genauer betrachten und zusammen nach Lösungswegen und – möglichkeiten suchen.

Los geht`s!

 

 

Dezember 2008

 

Ablehnung des Evaluationsverfahrens SEIS in der Lehrerkonferenz

 

 

Januar 2009

 

Antrag der Elternkonferenz an die Schulkonferenz: Durchführung von SEIS aus Ausgangspunkt und zur Begleitung kontinuierlicher Schulentwicklung

 

 

Februar 2009

 

Steuergruppe formiert sich neu (Lehrer, Elternvertreter, Vertreter der Gemeinde und des Hortes)

 

 

März 2009

 

Intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Qualitätsentwicklung und Evaluation

  • Lehrerfortbildung zum Thema QM
  • Suche nach geeignetem, effektiven Evaluationsinstrument für einen 360° - Blick
  • Vergleich unterschiedlicher Verfahren

 

 

April 2009

 

Beschluss der Lehrerkonferenz und der Schulkonferenz  zur Durchführung von SEIS

 

 

Mai 2009

 

Anmeldung, Vorbereitung und Organisation des 1. SEIS-Durchlaufes

 

 

Juni 2009

 

Durchführung der 1. Befragung „Los geht`s“

 

 

Juli 2009

 

Der 1. Schulbericht liegt vor

  • Mitglieder der Steuergruppe erhalten diesen zur Kenntnisnahme und intensiven Vorbereitung der Auswertung

 

September 2009

Treffen der Steuergruppe zur Auswertung der SEIS-Ergebnisse

  • Maßnahmenplanung/Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit auf Grundlage der vorliegenden Ergebnisse und unter Beachtung des Orientierungsrahmens Schulqualität in Brandenburg

 

Oktober 2009

 

Festlegung der weiteren Arbeitsschwerpunkte

  • Arbeitsgruppen werden gebildet, erhalten konkrete Arbeitsaufträge und nehmen die Arbeit auf

 

 

Arbeitsschwerpunkte
nach der Auswertung der 1. SEIS – Umfrage

1. Schullaufbahn und weiterer Bildungsweg
AG unter Leitung von Fr. Kamradt und Fr. Große

Ziel:
a) über den augenblicklichen Entwicklungsstand der SchülerInnen während der gesamten Schulzeit mehr Transparenz schaffen

  • Konzept zur Zusammenarbeit Eltern – Schule erarbeiten

b) Das Ü7-Verfahren wird optimiert.

Dazu wird für ein einheitliches Vorgehen der Ablauf genau hinterfragt, inhaltlich erweitert (Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen zu Einbeziehung der GrundschülerInnen) und entsprechend aufgelistet. 


2. Selbstbestimmtes und selbstgesteuertes Lernen / Lern- und Methodenkompetenz
AG unter Leitung von Fr. V. Scholz  und Fr. Pastucha

Ziel:
Lern- und Methodenkompetenz steigern

Ein schulinternes Lern- und Methodenkonzept wird erstellt, bestätigt und findet entsprechend Einsatz.

  • Konzept erstellen: WANN soll WAS -WIE vermittelt werden?


3. Kooperation / Eigenverantwortung, Innovation
AG unter Leitung von Fr. Kopplin

Ziel:
Die Arbeits- und Kommunikationskultur in der Schule wird gestaltet und auf die Verbesserung des Unterrichts ausgerichtet.

Ein schulinternes Teamkonzept wird erstellt, bestätigt und findet Einsatz.   


Bestätigung fanden die bereits eingeschlagenen Arbeitsschwerpunkte:

- Schülerunterstützung und – förderung

  • eine zusätzliche Stunde für Lernentwicklungsgespräche in Kl. 1-4 ab Schuljahr 09/10 im Rahmen der GT-Betreuung
  • wöchentliche Stunden zur Förderung von Kindern mit Problemen im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentration im Rahmen der GT-Betreuung

- Wertschätzung und soziales Klima in den Klassen

  • Teilnahme am Projekt Anti Bullying seit Febr. 2009
  • Maßnahmekatalog für einheitliches Handeln aller Lehrer/innen entsteht (Leiterin der AG: Frau Otto) und wird im 1. Schulhalbjahr 09/10 den einzelnen Gremien vorgestellt
  • mit Beginn des  Schuljahres 09/10 ist der wöchentliche Gesprächskreis für alle Klassen unserer Schule  verbindlich – dafür gibt es auch in Kl. 1-4 eine zusätzliche Klassenleiterstunde im Rahmen der GT-Betreuung

- Zielgerichtete Personalentwicklung und Qualifizierung

  • Erstellung eines schulinternen Fortbildungskonzeptes mit Beginn des Schuljahres 2009/10 unter Beachtung der Interessen der Schule und individueller Bedürfnisse
  • Personaleinsatz
  • Fortführung der langfristigen Personalplanung auf Grundlage fachlicher Eignung und nach Möglichkeit auch unter Beachtung individueller Wünsche

-  Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen

  • Mindestausstattung mit Möbeln in jedem Klassenraum
  • bessere Ausstattung mit didaktischen Arbeitsmitteln speziell für die selbständige Schülertätigkeit – im Herbst 2009 konnten die Klassen 1und 2 zusätzliche Mittel nutzen (7 T€)
  • Einrichten von modernen PC-Räumen und PC-Arbeitsplätzen
  • Anschaffung entsprechender Ausstattungsgegenstände (Kopierer, …)
  • gemeinsame Suche nach günstigem Raumkonzept unter den gegebenen räumlichen Bedingungen – Klassenstufenverantwortliche sind für die Konzepterstellung verantwortlich (Termin: April 2010)
  • Einrichtung eines großen Lehrerzimmers
  • die Klassenstufen sinnvoll gemeinsam unterbringen
  • didaktische Arbeitsmittel in Nähe der entsprechenden Klassenstufen griffbereit aufbewahren

 

Wie geht`s nun weiter?

Die Steuergruppe steuert den Schulentwicklungsprozess:

Sie sammelt und koordiniert die Ergebnisse der bestehenden Arbeitsgruppen (zum jeweiligen Entwicklungsziel) und sorgt für das notwendige Forum im Plenum

  • sie denkt nach und analysiert, was an der Schule auf welche Weise angegangen werden soll;  
  • Management von Tempo, Dynamik und Größe der Entwicklungsschritte 
  • sie behält die vereinbarten Ziele im Auge und achtet auf deren Einhaltung 
  • regelmäßiges Hinterfragen der Entwicklungsprozesse
    • Was wurde erreicht?
    • Wo liegen unsere Stärken?
    • Wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten?
    • Was nehmen wir uns vor? 
  • breite Kommunikation und Transparenz der Arbeit herstellen 
  • Inhalt von Konferenzen zielbezogen mitbestimmen  
  • Moderation bzw. Moderationsunterstützung in Konferenzen 
  • Dokumentation der eigenen Arbeit/Entwicklung und Fortschreibung des Schulprogramms

  

EVALUATION:

Kontrolle unserer Arbeit / der Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen im

Juni 2011 (in 2 Jahren): Durchführung 2. SEIS – Durchlauf

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